Konventionelles, Unkonventionelles, Tipps und Tricks zur Fotografie

Lomo Smena 8M

Die Lomo Smena 8M ist eine manuelle Sucherkamera aus dem ehemaligen Leningrad für normalen Kleinbildfilm. Fälschlicherweise wird sie auch oft als CMEHA bezeichnet. Diese Schreibweise ist aber lediglich kyrillisch – C ist dort unser S; H unser N. Im Prinzip ist sie eine vollwertige „Lomo-Kamera“ nach heutigem Begriff. Zusätzlich zu der sehr speziellen Optik besitzt sie aber fast Essentielles, womit eine Holga beispielsweise nicht aufwarten kann: mehrere Belichtungszeiten und eine stufenlos einstellbare Blende. Eine Automatik hat sie natürlich nicht. Auch hier heißt es: Film einlegen, Licht schätzen, Verschlusszeit / Blende einstellen, spannen, fokussieren, fertig. Foto. Ganz einfach.
Nach der Aufnahme sollte man hier aber nicht vergessen, den Film manuell weiter zu transportieren. Andernfalls erhält man Doppelbelichtungen, was ja auch ganz nett ist.
Die Nachfolgerin ist die Smena Symbol. Sie hat das gleiche Objektiv – macht also die gleichen Fotos – und einige Verbesserungen wie einen direkten Anschluss für einen Blitz ohne Kabel und einen gekoppelten Filmtransport. Nichtsdestotrotz eignet sich aber auch sie zur Doppelbelichtung. Seltsamerweise ist die 8M gefragter.