Stichwort
Die Lomo Smena 8M ist eine manuelle Sucherkamera aus dem ehemaligen Leningrad für normalen Kleinbildfilm. Fälschlicherweise wird sie auch oft als CMEHA bezeichnet. Diese Schreibweise ist aber lediglich kyrillisch – C ist dort unser S; H unser N. Im Prinzip ist sie eine vollwertige “Lomo-Kamera” nach heutigem Begriff. Zusätzlich zu der sehr speziellen Optik besitzt sie aber fast Essentielles, womit eine Holga beispielsweise nicht aufwarten kann: mehrere Belichtungszeiten und eine stufenlos einstellbare Blende. Eine Automatik hat sie natürlich nicht. Auch hier heißt es: Film einlegen, Licht schätzen, Verschlusszeit / Blende einstellen, spannen, fokussieren, fertig. Foto. Ganz einfach.
Nach der Aufnahme sollte man hier aber nicht vergessen, den Film manuell weiter zu transportieren. Andernfalls erhält man Doppelbelichtungen, was ja auch ganz nett ist.
Die Nachfolgerin ist die Smena Symbol. Sie hat das gleiche Objektiv – macht also die gleichen Fotos – und einige Verbesserungen wie einen direkten Anschluss für einen Blitz ohne Kabel und einen gekoppelten Filmtransport. Nichtsdestotrotz eignet sich aber auch sie zur Doppelbelichtung. Seltsamerweise ist die 8M gefragter.
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Kameras Einen externen Blitz richtig benutzen
Ein einfacher Blitz zum Aufstecken auf die Kamera mit einer Leitzahl von ca. 16. Einstellmöglichkeiten hat man hier keine - die Regulierung der Lichtintensität muss man hierbei, dem Abstand zum Motiv entsprechend, an der Kamera selbst vornehmen.Möchte man ein externes Blitzlicht an der Kamera im manuellen Modus benutzen, so sollte man hierbei einige Grundlagen wissen. Im Idealfall passt man - arbeitet man schon mit künstlichem Licht - dieses der Kameraempfindlichkeit bzw. der gewünschten Blende an. Viele einfache Blitzgeräte zum Aufstecken lassen eine Variierung ihrer Leistung aber nicht zu. Hier regelt man die Intensität des auf den Film bzw. Sensor fallenden Lichtes im einfachsten Fall mittels der Blende oder eben über Graufilter bzw. ND-Filter, sofern man bei geöffneter Blende eine gewisse "Tiefenunschärfe" auf dem Foto abbilden möchte.
Kameras Doppelbelichtung mit der analogen Kamera
Durch einen Trick lässt sich fast jede "unmotorisierte" Kleinbildkamera zur Doppelbelichtung überreden.Mehrere Belichtungen auf dem selben Stück Film sorgen immer wieder für erstaunliche Effekte beim Fotografieren. Einige Kameras bieten hierfür spezielle Funktionen. Viele Fotoapparate sind für Doppelbelichtungen allerdings nicht vorgesehen. Es gibt aber dennoch Möglichkeiten, auch mit solchen Kameras Mehrfachbelichtungen zu machen.
die Lomographie Lomo-Alternativen
Es gibt durchaus auch Alternativen zu einer Holga oder Diana. Gerade Rollfilm-Kameras, die vor vielen Jahrzehnten sehr günstig für den damaligen Massenmarkt produziert wurden, eignen sich hierfür. Besitzen einige dieser alten und damals sehr billig hergestellten Fotoapparate doch Optiken, welche alles andere als "gut"- und denen der entsprechenden "Lomo-Kameras" äußerst ähnlich sind. Einige dieser alten Geräte lassen sich also ebenfalls hervorragend für die Lomografie gebrauchen, sind dabei zumeist sogar noch besser ausgestattet und auf dem Gebrauchtmarkt in der Regel sehr günstig zu erwerben. Einigen dieser Lomo-Alternativen möchte ich mich hier nun etwas näher widmen.
Kameras Die Anleitung der Smena Symbol
Die 16-seitige Bedienungsanleitung der Smena Symbol zum Download. Zwar sollte jeder, der schon einmal mit einer rein manuellen Kamera fotografiert hat, auch mit der Smena recht schnell klar kommen. Doch haben diese kleinen Heftchen einfach einen gewissen "Charme", so dass man durchaus einmal einen Blick hinein werfen kann.
die Lomographie Die Cmeha Smena Symbol
Die russische Smena Symbol des Volksbetriebes "Lomo" ist ein Fotoapparat gefertigt für den damaligen Massenmarkt der sozialistischen Bruderstaaten. Sie besitzt einen sehr vernünftigen Verschluss bei einer billigen Optik, welche bei offener Blende zu vielen hübschen Abbildungsfehlern neigt und den Holga und Dianas von heute in ihren "speziellen" Eigenschaften in nichts nachsteht. War ja auch nicht alles schlecht; damals, hm?
hier schreibt
... Tom über alles, was ihn fotografisch interessiert und mehr als drei Sätze ausmacht. Besonders interessiert ihn das Basteln, selber bauen und modifizieren von alten Kameras. Für ein tägliches Blog fehlt ihm die Zeit - und (zugegeben) auch die Geduld. Diese Seiten werden also nicht jeden Tag aktualisiert.
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S/W-Handabzüge auf Baryt-Papier richtig trocknen
Kategorie: ⇒ Fotolabor
Es gibt mehrere Methoden Barytpapier zu trocknen. Die meiner Meinung nach beste ist die sogenannte "Nassklebeband-Methode". In diesem Artikel erkläre ich die Vorgehensweise hierzu ausführlich.Kategorie: ⇒ die Lomographie
Eine meiner Lieblingskameras: die Smena Symbol. Sie benutzt handelsüblichen Kleinbildfilm, besitzt eine äußerst interessante Optik und ist dabei noch außergewöhnlich gut verarbeitet. Bei offener Blende lässt sich mit ihr vorzüglich lomographieren.
Mittelformat einfach – mit der Holga
Kategorie: ⇒ Kameras
Eigentlich war die Holga irgendwann einmal als einfacher Fotoapparat für den chinesischen Massenmarkt gedacht. Dank der langweiligen (?) Perfektion heutiger, moderner Kameras erfährt sie plötzlich wieder eine Art Renaissance - in den verschiedensten Holga-Versionen.
Ein altes analoges Objektiv an einer DSLR benutzen
Kategorie: ⇒ Kameras

Alte EOS oder Nikon Objektive passen meist sogar schon ohne Adapter an die digitalen Kameras des gleichen Herstellers. Aber auch viele andere alte Objektive lassen sich an eine moderne Digitalkamera ansetzen.
Zwei Augen und ein Plastikblock – die Lomo Lubitel
Kategorie: ⇒ Kameras
Für eine Mittelformatkamera ist auch diese Lomo sehr klein geraten und weist doch einige technischen Merkmale auf, die man sonst nur an "vernünftigen" Kameras findet.Wie alle original Lomo Kameras aus dem russischen Sankt Petersburg ist auch diese Kamera natürlich kein "Profigerät", immerhin aber eine sehr brauchbare Mittelformatkamera (für Fotos) mit dem typischen "Lomographie-Look". Gerade ihre manuellen Einstellungen machen sie zumindest so interessant, sich etwas näher mit ihr zu beschäftigen.