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Der Polfilter hat gleich mehrere Merkmale: Er reduziert bzw. eliminiert Spiegelungen wie die von z.B. einer Scheibe vor dunklem Hintergrund und er dunkelt das Ozon des Himmels ab (ohne aber die Wolken abzudunkeln) – wobei hier ja auch lediglich Reflexionen (von Wassertröpfchen) eliminiert werden, er fungiert (abgesehen von den anderen Merkmalen) auch als ein Graufilter, indem er nämlich ca. zwei Blenden Licht schluckt bzw. dieses um den Faktor 4 (1/4) reduziert. Nahezu jedes zweite farbige Postkartenmotiv wurde wohl mittels einem Polfilter aufgenommen. Er wirkt, gerade bei viel Licht, kontraststeigernd und kann sowohl bei S/W- sowie bei Farbfilmen verwendet werden – ebenso natürlich mit Digitalkameras. Prädestiniert sind für die Verwendung eines Polfilters Spiegelreflexkameras, da man so durch den Sucher die (durch Drehung des Filters) Filterung direkt sehen bzw. beurteilen kann. Bei einer Sucher- oder Messsucherkamera muss die jeweilige zirkuläre Stellung des Filters vor dem Auge erprobt- und sich (anhand von Symbolen auf dem Filter) gemerkt werden, bevor man den Filter auf das Objektiv schraubt bzw. ausrichtet.
Nimmt man 2 Polfilter übereinander, so erhält man zusätzlich einen variablen Graufilter.
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Zubehör Eine Testtafel für Objektive
Hier gibt es wieder was zum Download: eine feine Testtafel mit mehreren Zahlen und Strichen in verschiedenen Größen. Damit lässt sich wunderbar die Auflösung der verschiedenen Objektive vergleichen.Kameras Unterwegs mit der Lomo LC-A
Die Lomo LC-A ist wirklich ein kleines Phänomen: Werden heute qualitativ weitaus bessere analoge Kameras für einen Appel und dem dazugehörigen Ei verscherbelt, so erziehlt die Lomo LC-A, ob ihrer Beliebtheit, weiterhin Höchstpreise.
Zubehör Mein Lieblings-Farbfilm: der Ferrania Solaris
Der Solaris ist ein Farbfilm der italienischen Firma "Ferrania". Das wäre jetzt noch kein Artikel wert, aber fotografiert man einmal mit diesem Film, man wird gewiss positiv überrascht sein - ob seiner sehr warmen Farbwiedergabe. Es ist mein Lieblingsfilm und dies nicht, weil er noch dazu zu einem der günstigeren zählt.
Kameras Einen externen Blitz richtig benutzen
Ein einfacher Blitz zum Aufstecken auf die Kamera mit einer Leitzahl von ca. 16. Einstellmöglichkeiten hat man hier keine - die Regulierung der Lichtintensität muss man hierbei, dem Abstand zum Motiv entsprechend, an der Kamera selbst vornehmen.Möchte man ein externes Blitzlicht an der Kamera im manuellen Modus benutzen, so sollte man hierbei einige Grundlagen wissen. Im Idealfall passt man - arbeitet man schon mit künstlichem Licht - dieses der Kameraempfindlichkeit bzw. der gewünschten Blende an. Viele einfache Blitzgeräte zum Aufstecken lassen eine Variierung ihrer Leistung aber nicht zu. Hier regelt man die Intensität des auf den Film bzw. Sensor fallenden Lichtes im einfachsten Fall mittels der Blende oder eben über Graufilter bzw. ND-Filter, sofern man bei geöffneter Blende eine gewisse "Tiefenunschärfe" auf dem Foto abbilden möchte.
die Lomographie Die Cmeha Smena Symbol
Die russische Smena Symbol des Volksbetriebes "Lomo" ist ein Fotoapparat gefertigt für den damaligen Massenmarkt der sozialistischen Bruderstaaten. Sie besitzt einen sehr vernünftigen Verschluss bei einer billigen Optik, welche bei offener Blende zu vielen hübschen Abbildungsfehlern neigt und den Holga und Dianas von heute in ihren "speziellen" Eigenschaften in nichts nachsteht. War ja auch nicht alles schlecht; damals, hm?
hier schreibt
... Tom über alles, was ihn fotografisch interessiert und mehr als drei Sätze ausmacht. Besonders interessiert ihn das Basteln, selber bauen und modifizieren von alten Kameras. Für ein tägliches Blog fehlt ihm die Zeit - und (zugegeben) auch die Geduld. Diese Seiten werden also nicht jeden Tag aktualisiert.
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Der Belichtungsmesser zum ausdrucken
Ein einfacher Belichtungszeitenrechner für die manuelle Kamera. Download Belichtungsrechner
Miniartikel
Kategorie: ⇒ Zubehör
Möchte man verschiedene Objektive miteinander vergleichen bzw. wissen, welche Details diese noch in welcher Entfernung und bei welcher Blende abbilden können, druckt man sich am besten eine solche Testtafel aus und macht mehrere Fotos von ihr.Kategorie: ⇒ Fotolabor
Das linke Bild wurde normal mit einem Lith-Entwickler entwickelt. Danach wurde es durch Tonen in einem Selen-Toner in seiner Farbe und Schwärzung wieder geändert (rechts).Wem seine mit einem Lithentwickler entwickelten Fotos zu farbig sind, wenn sie also schon wieder zu "knallig" wirken, der sollte es einmal mit einem Selentoner versuchen. Dieser verwandelt beispielsweise ein Orange in ein tiefes Braun (je nach Papiersorte natürlich). Außerdem wirkt sich Selen-Toner positiv auf die Schwärzen aus: diese werden ggf. noch etwas mehr "schwärzer".
Zwei Augen und ein Plastikblock – die Lomo Lubitel
Kategorie: ⇒ Kameras
Für eine Mittelformatkamera ist auch diese Lomo sehr klein geraten und weist doch einige technischen Merkmale auf, die man sonst nur an "vernünftigen" Kameras findet.Wie alle original Lomo Kameras aus dem russischen Sankt Petersburg ist auch diese Kamera natürlich kein "Profigerät", immerhin aber eine sehr brauchbare Mittelformatkamera (für Fotos) mit dem typischen "Lomographie-Look". Gerade ihre manuellen Einstellungen machen sie zumindest so interessant, sich etwas näher mit ihr zu beschäftigen.
Einen 35mm Kleinbildfilm in der Mittelformatkamera benutzen
Kategorie: ⇒ Kameras
Recht beliebt ist das Einsetzen eines normalen Kleinbildfilmes in z.B. die Lomo Diana Kamera - obwohl hier eigentlich ein ganz anderer Film hinein gehört.Gut, ein 35mm Film ist billiger als ein klassischer Rollfilm und zudem noch überall erhältlich. Sollte man nun seine Mittelformatkamera aber auch einmal mit einem solchen Kleinbildfilm füttern? Interessant sehen solche Bilder ja vielleicht aus. Wirklich Sinn wird dieses Prinzip allerdings höchstens innerhalb der Lomography in den entsprechenden Mittelformatkameras Holga, Lubitel und Diana (f) machen.
Mittelformat einfach – mit der Holga
Kategorie: ⇒ Kameras
Eigentlich war die Holga irgendwann einmal als einfacher Fotoapparat für den chinesischen Massenmarkt gedacht. Dank der langweiligen (?) Perfektion heutiger, moderner Kameras erfährt sie plötzlich wieder eine Art Renaissance - in den verschiedensten Holga-Versionen.