Stichwort
Unter einer Langzeitbelichtung versteht man Belichtungszeiten ab ca. 1/2 Sekunde (wobei sich hierüber natürlich streiten lässt) . Unter bestimmten Situationen sind aber auch Belichtungszeiten von mehreren Minuten bis Stunden möglich bzw. nötig. Es wurden aber auch schon Belichtungen über mehrere Tage, gar Wochen gemacht – z.B. mit einer Lochkamera um den Neubau des Berliner Regierungsviertel zu dokumentieren. Langzeitbelichtungen werden vorwiegend bei Nacht oder mit Lochkameras realisiert. Bei den sehr langen “Verschlusszeiten”, die bei einer Lochkamera nötig sind, verschwimmen dann alle sich bewegenden Objekte bzw. werden gar “unsichtbar” (z.B. Menschenmassen auf Plätzen).
Solche sehr langen Belichtungszeiten lassen sich mit Kameras realisieren, welche über eine “B-Funktion” am Verschluss verfügen. Hierbei gelangt das Licht so lange auf den Film bzw. auf den Sensor, so lange der Auslöser gedrückt gehalten wird. Um hier Verwackelungen zu vermeiden, sollte man einen Drahtauslöser bzw. Fernauslöser, sowie ein Stativ benutzen. Mit den meisten halbwegs vernünftigen Kameras lässt sich eine Langzeitbelichtung realisieren, selbst mit einer Holga. Bei Fotoapparaten, mit denen zusätzlich noch eine Doppelbelichtung möglich ist – wie eben z.B. bei der Holga – lassen sich diese Effekte natürlich auch kombinieren. Nur beachten muss man hierbei natürlich, dass man nicht überbelichtet.
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Folgende Artikel sind diesem Stichwort zugeordnet:
Blog zur Fotografie Sind auch digital Doppelbelichtungen möglich?
Manche meinen, man brauche in einem Bildbearbeitungsprogramm lediglich zwei oder mehrere Ebenen übereinander legen, dieser eine Transparenz geben und schon habe man ein Bild, welches einer Doppelbelichtung entspricht. Das ist so aber nicht ganz richtig.
Zubehör Wir bauen uns eine Aufnahmehilfe zur Ausschnittsbestimmung
Mit Hilfe eines einfachen Rahmens aus Karton lässt sich schon ohne Kamera perfekt ein späteres Bild "vorvisualisieren".
Kameras Mittelformat einfach – mit der Holga
Die Holga ist eine der auffälligsten Kameras, gerade was ihre sehr sparsame Ausstattung anbelangt. Das ist zwar nichts Besonderes (das haben auch viele andere Rollfilm-Kameras, gerade einfache, alte aus den 1950er Jahren), eines ist an dieser Kamera aber unereicht: ihre außerordentlich schlechte außergewöhnliche Linse.
Kameras Zwei Augen und ein Plastikblock – die Lomo Lubitel
Die recht billig gebaute TLR Lomo Lubitel ist für Unschärfe, Vignettierungen & Doppelbelichtungen geradezu prädestiniert.Die sowjetische Lomo hatte seinerzeit auch eine Spiegelreflexkamera mit zwei "Augen" produziert: die Lubitel. Da komme ich natürlich nicht umhin, diese recht interessante wie auch merkwürdige Mittelformatkamera einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
die Lomographie Belichtungszeit bei der Lomographie messen oder nicht?

Beim Fotografieren mit einer so genannten "Lomokamera" solle man nicht lange fackeln sondern einfach los fotografieren. Dabei stellt sich doch auch hier als erstes immer die Frage, bei welchen Einstellungen, oder etwa doch nicht?
die Lomographie Holga oder Diana – Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Beide sind (in der ursprünglichen Version) einfache Mittelformatkameras. Beide haben eine sehr eigentümliche Art Fotos zu machen und beide sind nicht gerade billig (was ihren Preis anbelangt). Nur, welche sollte man sich kaufen, vorausgesetzt, man wollte - die Diana oder doch eine Holga?
Kameras Die Diana Kamera
Diese (mehr oder weniger) unscheinbare Kamera ist sicherlich das begehrteste Häufchen Plastik der ganzen Weltgeschichte. Dabei ist man mit der Diana zum bewussten Fotografieren äußerst eingeschränkt. Aber zur konventionellen Fotografie wird diesen Fotoapparat wohl auch niemand nutzen, im Gegenteil.
Fotolabor S/W-Bilder weich nachbelichten
Bei dieser Fotografie wurde das Zentrum abgewedelt bzw. der Außenbereich mit weicher Gradation nachbelichtet.Die Technik des Nachbelichtens bzw. Abwedelns von Fotografien ist wohl eine der häufigst angewendeten Techniken innerhalb der "analogen" Bildbearbeitung. So besteht der Klassiker sicherlich darin, einen Himmel (etwas) dramatischer zu gestalten, indem man ihn einfach etwas länger belichtet als den Rest des Motivs. Nun kann aber auch so nachbelichtet werden, dass es eben nicht gleich nach einem bloßen Abwedeln des Rests des Bildes aussieht, dass sich also ein Effekt ergibt, dessen Ursprung nicht sofort auf eine Nachbelichtung schließen lässt, indem man den Rest des Bildes einfach dezent mit einer sehr weichen Gradation nachbelichtet.
Selber Bauen Lochkamera: das Loch genau messen
Mit einem einfachen Scanner lässt sich das Loch zur Blendenberechnung der Lochkamera sehr gut messen.Das größte Problem bei Bau einer Lochkamera besteht darin, den genauen Durchmesser vom Loch zu messen. Wer aber einen einfachen Scanner für den Computer sein Eigen nennt, kann hiermit und einer Bildbearbeitung relativ einfach den Lochdurchmesser ermitteln.
hier schreibt
... Tom über alles, was ihn fotografisch interessiert und mehr als drei Sätze ausmacht. Besonders interessiert ihn das Basteln, selber bauen und modifizieren von alten Kameras. Für ein tägliches Blog fehlt ihm die Zeit - und (zugegeben) auch die Geduld. Diese Seiten werden also nicht jeden Tag aktualisiert.
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Der Belichtungsmesser zum ausdrucken
Ein einfacher Belichtungszeitenrechner für die manuelle Kamera. Download Belichtungsrechner
Miniartikel
Die Anleitung der Smena Symbol
Kategorie: ⇒ Kameras
Die komplette Bedienungsanleitung der Smena Symbol kann hier heruntergeladen werden. Es handelt sich um eine voll manuelle Kamera mit einem Zentralverschluss mit fünf Zeiten und einer Optik mit einer "Lichtstärke" von 1:4. Die Optik, nicht abgeblendet, liefert ganz famose Fotos!
Holga oder Diana – Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Kategorie: ⇒ die Lomographie
Zwar ist die Holger etwas billiger (was ihren Preis betrifft). Die Diana weist dafür mehr Funktionen auf, was die richtige Belichtung anbelangt und ist zudem noch etwas hübscher. Mit beiden Kameras lassen sich aber ähnlich schöne Fotos machen. In diesem Artikel möchte ich diese beiden Fotoapparate etwas genauer unter die Lupe nehmen.
S/W-Handabzüge auf Baryt-Papier richtig trocknen
Kategorie: ⇒ Fotolabor
Es gibt mehrere Methoden Barytpapier zu trocknen. Die meiner Meinung nach beste ist die sogenannte "Nassklebeband-Methode". In diesem Artikel erkläre ich die Vorgehensweise hierzu ausführlich.Einen externen Blitz richtig benutzen
Kategorie: ⇒ Kameras
Die Leitzahl-Tabelle auf der Rückseite eines Blitzlichtes gibt Auskunft darüber, welche Blende man bei einem gewissen Abstand einstellen muss.Gerade beim Fotografieren im manuellen Modus des Fotoapparates ist beim Blitzen wichtig, die entsprechenden Grundlagen verstanden zu haben. Viele Blitzgeräte lassen sich nicht in ihrer Leistung steuern sondern besitzen eine feste Leitzahl. Hier muss man mit der Blende und/oder mit Filtern vor dem Objektiv arbeiten, um so richtig belichten zu können.
Fotografieren mit Redscale Film
Kategorie: ⇒ die Lomographie
Ein Redscale Film durch Umdrehen eines normalen Farbfilms in der Lomo Smena Symbol. Durch eine Überbelichtung verschwindet der enorm rote Farbstich.Man kann jeden Farbfilm umdrehen bzw. entsprechend falsch in die Kamera legen und erhält somit einen sogenannten "Redscalefilm". In der Regel haben die damit gemachten Fotos einen sehr starken Rotstich. Durch Überbelichten lässt sich aber auch noch weitaus mehr aus einem so modifizierten Film herausholen.