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Graufilter / ND-Filter

ein ND-Filter von Cokin
ND-Filter von Cokin mit dem obligatorischem Filter-Halter Aufsatz für das Objektiv

Ein ND-Filter (Abkürzung von “Neutraldichte”) bzw. Graufilter ist im Prinzip gar kein Filter: schließlich wird hier ja nichts (heraus) gefiltert – Das Licht wird lediglich “abgeschwächt”. So ein Filter kommt zum Einsatz, wenn das Umgebungslicht so hell ist, dass die schnellste Verschlusszeit der Kamera hierfür zu lang ist und Überbelichtung droht. Eine Möglichkeit hierbei wäre natürlich das Abblenden des Objektivs. Dies hätte aber eine höhere Tiefenschärfe als Resultat, was oft zu vermeiden gewünscht ist (unscharfer Hintergrund). Ein Graufilter (auch “ND-Filter”) vor der Optik “schluckt” nun einen gewissen Teil des Lichtes (ohne es aber zu ändern) und erlaubt somit auch das Fotografieren mit geöffneter Blende bei sehr hellem Licht. Ein anderer Einsatzzweck für eben einen solchen Graufilter ist auch, wenn man bewusst mit sehr langen Belichtungszeiten fotografieren möchte – um Bewegungen zu “verwischen” – , die Blende des Ojektives dabei aber nicht weiter schließen möchte oder kann und es hierbei ebenfalls zu einer Überbelichtung des Films kommen kann. Das bekannteste Beispiel für einen ND-Filter wäre sicherlich das “verschwommene”, “verwischte” Wasser eines Baches oder des Meeres bei Landschaftsaufnahmen. ND-Filter finden sowohl in der digitalen- als auch natürlich in der analogen Fotografie Verwendung. Bei ersterer ist ein solcher Filter bei entsprechenden Belichtungssituationen sogar noch wichtiger, da ein digitaler Sensor im Gegensatz zu Film weitaus empfindlicher auf Überbelichtung reagiert. Was droht sind hier hässliche “ausgefressene” Lichter bzw. helle “überstrahlte” Bereiche (z.B. im Himmel). Ebenfalls sinnig ist der Einsatz eines ND-Filters beim Blitzen sehr naher Motive. Ein Graufilter sollte also zum Standardzubehör jeder Fotoausrüstung zählen.

ein variabler Graufilter aus zwei Polfiltern

Ein Polfilter selbst fungiert ja schon an sich durch seine farbneutrale Dichte als Graufilter. Hat man aber zwei Polfiter, so kann man diese übereinander schrauben bzw. einen variablen ND-Filter bauen. Mit einem der beiden Polfilter lässt sich wie gehabt der Himmel abdunkeln, Reflexe vermeiden, etc. Der andere dunkelt das Bild aber enorm weiter ab – und zwar je nach Stellung. Mit zwei Polfiltern übereinander bzw. hintereinander erhält man also auch einen Graufilter, welcher das Licht von ca. 4 bis vielleicht 7 Blenden schluckt – je nach Drehung. Es ist allerdings (zumindest bei meinen Filtern) zu beobachten, dass in der Position, bei welcher das Bild am dunkelsten ist, eine Art Blaustich auftritt. Arbeitet man mit S/W-Film, sollte dies sicherlich zu vernachlässigen sein.

Diesen Artikel verlinken: www.fotografische.de/miniartikel/graufilter/

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Beim Fotografieren mit einer so genannten "Lomokamera" solle man nicht lange fackeln sondern einfach los fotografieren. Dabei stellt sich doch auch hier als erstes immer die Frage, bei welchen Einstellungen, oder etwa doch nicht?

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die Lomographie Holga oder Diana – Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Unterschiede zwischen der Holga und der Diana Die Holga & Diana+

Beide sind (in der ursprünglichen Version) einfache Mittelformatkameras. Beide haben eine sehr eigentümliche Art Fotos zu machen und beide sind nicht gerade billig (was ihren Preis anbelangt). Nur, welche sollte man sich kaufen, vorausgesetzt, man wollte - die Diana oder doch eine Holga?

zu den Unterschieden zwischen der Diana & Holga Kamera

Kameras Einen externen Blitz richtig benutzen

externes Blitzlicht Ein einfacher Blitz zum Aufstecken auf die Kamera mit einer Leitzahl von ca. 16. Einstellmöglichkeiten hat man hier keine - die Regulierung der Lichtintensität muss man hierbei, dem Abstand zum Motiv entsprechend, an der Kamera selbst vornehmen.

Möchte man ein externes Blitzlicht an der Kamera im manuellen Modus benutzen, so sollte man hierbei einige Grundlagen wissen. Im Idealfall passt man - arbeitet man schon mit künstlichem Licht - dieses der Kameraempfindlichkeit bzw. der gewünschten Blende an. Viele einfache Blitzgeräte zum Aufstecken lassen eine Variierung ihrer Leistung aber nicht zu. Hier regelt man die Intensität des auf den Film bzw. Sensor fallenden Lichtes im einfachsten Fall mittels der Blende oder eben über Graufilter bzw. ND-Filter, sofern man bei geöffneter Blende eine gewisse "Tiefenunschärfe" auf dem Foto abbilden möchte.

wie man einen Blitz richtig einsetzt - den gesamten Artikel lesen

Fotolabor Ein dünner, schwarzer Rand bei S/W-Fotografien

Foto mit schwarzem und weißen RahmenGerade bei sehr hellen ungerahmten Fotografien verhilft ein dünner, schwarzer Rahmen dem Auge das Eigentliche eines Bildes klar vom weißen Rand abzugrenzen

Es gibt eigentlich zwei Standardmethoden um einen dünnen, schwarzen Rand bei selbstvergrößerten S/W-Fotografien zu erhalten: entweder man belichtet die Negativränder mit ein oder man kauft sich eine Versamask (mit Deckel). Ich mache das natürlich ganz anders. In diesem Artikel möchte ich demonstrieren, dass dies auch mit einer Taschenlampe und einem simplen Stück Karton schon ganz gut geht.

mehr lesen über einbelichtete schwarze Ränder bei Fotografien

die Lomographie Lomo-Alternativen

Lomo Alternative Fotoverschiedene Alternativen zu den doch recht teuren Lomo-Kameras

Es gibt durchaus auch Alternativen zu einer Holga oder Diana. Gerade Rollfilm-Kameras, die vor vielen Jahrzehnten sehr günstig für den damaligen Massenmarkt produziert wurden, eignen sich hierfür. Besitzen einige dieser alten und damals sehr billig hergestellten Fotoapparate doch Optiken, welche alles andere als "gut"- und denen der entsprechenden "Lomo-Kameras" äußerst ähnlich sind. Einige dieser alten Geräte lassen sich also ebenfalls hervorragend für die Lomografie gebrauchen, sind dabei zumeist sogar noch besser ausgestattet und auf dem Gebrauchtmarkt in der Regel sehr günstig zu erwerben. Einigen dieser Lomo-Alternativen möchte ich mich hier nun etwas näher widmen.

lese mehr über die Alternativen zu Holga, Diana und ähnliche Kameras

Fotografische

Konventionelles, Unkonventionelles, Tipps und Tricks zur Fotografie

hier schreibt

... Tom über alles, was ihn fotografisch interessiert und mehr als drei Sätze ausmacht. Besonders interessiert ihn das Basteln, selber bauen und modifizieren von alten Kameras. Für ein tägliches Blog fehlt ihm die Zeit - und (zugegeben) auch die Geduld. Diese Seiten werden also nicht jeden Tag aktualisiert.

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Lith-Prints und Selentoner

Kategorie: Fotolabor

zwei Lithprints mit und ohne Selentoner im VergleichDas linke Bild wurde normal mit einem Lith-Entwickler entwickelt. Danach wurde es durch Tonen in einem Selen-Toner in seiner Farbe und Schwärzung wieder geändert (rechts).

Wem seine mit einem Lithentwickler entwickelten Fotos zu farbig sind, wenn sie also schon wieder zu "knallig" wirken, der sollte es einmal mit einem Selentoner versuchen. Dieser verwandelt beispielsweise ein Orange in ein tiefes Braun (je nach Papiersorte natürlich). Außerdem wirkt sich Selen-Toner positiv auf die Schwärzen aus: diese werden ggf. noch etwas mehr "schwärzer".

öffne den Artikel über die Seelentonung bei Lithbildern

Lochkamera: das Loch genau messen

Kategorie: Selber Bauen

Ablesen der Lochgröße einer Lochkamera mittels Scanner und LinealDas Loch einer Lochkamera in dessen Durchmesser zu bestimmen, lässt sich durch das Einscannen jenes bzw. einem Lineal leicht handhaben.

Zum Ermitteln der genauen Belichtungszeit einer Lochkamera benötigt man den Wert der genauen Blende des Lochs. Diese lässt sich mittels dem Wert des Lochdurchmessers errechnen. Mit einem Scanner lässt sich sehr einfach die Größe des Lochs einer Lochkamera messen.

lese mehr über das Messen des Lochdurchmessers einer "Camera Obscura"

Runde Objektive und eckige Fotos

Kategorie: Blog zur Fotografie

rundes Foto Eigentlich sind Fotos rund. Sie werden nur durch die Kamera eckig beschnitten.

Jedes Foto Bild ist rechteckig. Wieso eigentlich? Die Objektive sind doch rund - warum dann also die Fotos nicht?

runde Linsen und eckige Bilder

Foto-Kunst & unscharfe Bilder durch Aufbohren der Blende

Kategorie: Selber Bauen

Lomo Effekt
Fotografie einer Einwegkamera mit nachträglich verringerter Blende.

Billige Kameras machen meist recht einfach gestaltete Fotos: zu schlecht um irgendwie schön zu sein, zu gut um einem gewissen Anspruch der "Lomographie" zu genügen. Durch eine kleine, aber recht folgenschwere Modifikation werden selbst die Bilder einer simplen Einwegkamera zum "Hingucker" - vorausgesetzt natürlich, man hat nichts gegen Unschärfe und falsche Farbwiedergabe.

"Lomo Effekt" durch Vergrößern des Blendendurchmessers

Ausgefressene Ränder um Fotos

Kategorie: die Lomographie

dünner, schwarzer Rand bei einem Foto Indem man einige Bereiche innerhalb der Kamera mit Karton abschattet, entsteht an diesen Stellen später ein schwarzer Rand auf dem Foto.

Mehr oder weniger ungleichmäßige schwarze Rahmen bei Fotos lassen sich durch eine kleine Modifikation der Kamera recht einfach erreichen.

mehr lesen über ungleichmäßige Ränder bei Fotos
 

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