alle mit "Crossen von Filmen" verknüpften Artikel

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gecrosster Film
ein gecrosstes Foto

Crossen oder „X-Pro“ bedeutet nichts anderes, als dass man einen Diafilm im falschen Entwickler – nämlich in dem für einen Negativfilm – entwickeln lässt. Für jeden Filmtyp gibt es jeweils einen Entwicklertyp: für den Negativfilm Schwarz / Weiß, für den Farbnegativfilm und eben für den Dia-Film (Farbpositivfilm). Für S/W gibt es auch heute noch eine Vielzahl an unterschiedlicher Chemie mit mehr oder wenier speziellen Eigenschaften. Für letztere beiden Typen gelten aber folgende einheitliche Entwicklungsprozesse (allgemeine Kürzel):

  • C41: Farbnegativfilm
  • E6: Diafilm – beim Crossen aber in C-41

Bei diesen Prozessen handelt es sich um genormte maschinelle Vorgänge, die sich in Chemie, Temperatur und Entwicklungszeit unterscheiden. Entwickelt man seine Filme nicht selbst, muss man dies aber nicht wissen. Beim Crossen wird also ein solcher Diafilm ganz normal mit der Kamera belichtet, anschließend aber im (hierfür eigentlich nicht vorgesehenen) C-41-Prozess entwickelt. In der Regel reicht es, man schreibt groß „Crossen“ oder „C-41″ auf die Tüte, die man zum Entwickeln abgibt. Das Resultat: statt einen Positivfilm (was ein Dia eigentlich ist) bekommt man Negative, welche dann vergrößert oder gescannt (bzw. richtig umgekehrt) eine sehr eigentümliche Farbwiedergabe aufweisen, sowie recht grobkörnig sind und in der Regel einen erhöhten Kontrast besitzen.

Anders herum kann man aber auch einen normalen Negativfilm im E-6-Prozess crossen lassen und erhält allerdings eher nur rein farbstichige Film-Positive.

  1. Mein Lieblings-Farbfilm: der Ferrania Solaris

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    ferrania-solaris

    Ich fotografiere am liebsten mit S/W-Film. Aber wenn ich zum Farbfilm greife (mit der Kleinbildkamera), dann nehme ich den Ferrania Solaris.

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  2. Lomo-Alternativen

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    Bildbeispiel 2 der Smena Symbol

    Hat man Gefallen gefunden an den Fotografien im „Lomo-Stil“, so wird man in der Regel wohl nicht mehr umhin kommen, sich eine entsprechende „Kamera“ zu kaufen – für verhältnismäßig teures Geld, versteht sich. Es geht aber auch anders: ähnliche Bilder, wie sie z.B. eine Holga oder Diana macht, produzieren auch noch einige andere, unbekanntere Fotoapparate – und zwar für einen Bruchteil des monetären Aufwandes, den man z.B. für eine Holga leisten muss. Nur gab es vor 50 Jahren noch nicht den trendigen Begriff „Lomografie“: Es waren schlichtweg günstige Kameras mit reichlich schlechten Optiken.

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