Stichwort
Der Begriff “analog” wurde in diesem Zusammenhang eigentlich etwas ungünstig gewählt. Zwar lässt sich so ein moderner Fotoapparat rein marketingtechnisch gut hervorheben (indem man einem solchen eben die Bezeichnung “digital” gegeben hat). Adäquat dazu müsste dann aber ein “analoger” Fotoapparat eher “Chemisch-physikalische Kamera” heißen. Denn in nichts weiterem liegt der hauptsächliche Unterschied als in der Art der “Bildaufzeichnung” – man muss einen Film einlegen. Hinzu kommen die unterschiedlichen Abbildungseigenschaften, welche das in der Regel größere Aufnahmeformat der analogen Kameras jeweils bewirkt. Was so eine Kamera freilich nicht zu bieten hat, ist die sofortige Kontrolle des Fotos auf einem kleinen Bildschirm – nur bei Großformatkameras und einigen Mittelformatkameras besteht die Möglichkeit eines Polaroid-Rückteils (Polaroid back) zur Kontrolle des Bildes. Jegliche Elektronik und Automatik beherrschen natürlich auch die analogen Kleinbild-Kameras letzter Produktionen. Wobei gerade die Geräte am interessantesten sind, welche eben nicht über solchen Automatiken verfügen, sondern völlig manuell und mechanisch (über mehrere Jahrzehnte) funktionieren.
Innerhalb der “analogen Fotografie” unterscheidet man grob in drei verschiedene Formate, welche zum einen andere Bildergebnisse liefern, was eben nicht nur die Auflösung des Negatives betrifft, zum anderen den “fotografischen Vorgang” an sich mehr oder weniger völlig anders gestalten:
Erfreulich ist, dass die heutigen Preise auf dem Gebrauchtmarkt hauptsächlich ein Witz sind und sich entsprechende Kameras sehr billig anschaffen lassen – Was nun damit zu tun haben muss, dass (fast) niemand mehr mit einer solchen analogen Kamera fotografieren möchte.
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Folgende Artikel sind diesem Stichwort zugeordnet:
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Dreht man einen normalen Farbfilm um, erhält man einen so genannten Redscale Film. Man kann sich mit dem Rollei Redbird einen solchen kaufen, oder jeden Farbfilm eben auch selbst entsprechend umfunktionieren. Die Bildresultate sind von der Belichtungszeit bzw. von der Blende abhängig. Ich habe hierzu einige Beispielbilder eingescannt.
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Kürzlich habe ich mir bei Ebay eine wirklich uralte Laufbodenkamera bzw. Plattenkamera ersteigert. Wer meint, so eine Balgenkamera wäre nur was fürs Museum, der irrt aber. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich daraus wieder eine durchaus praktikable Großformatkamera herstellen!
Blog zur Fotografie kostenlose Bildbearbeitung direkt im Browser
Gerade auf dem Gebiet der Bildbearbeitung gibt es viele gute und kostenlose Alternativen. Seit einiger Zeit existieren sogar mehrere Online-Dienste, bei denen man seine Fotos direkt im Browser bearbeiten kann. Ich habe mir einige dieser Cloud-Bildbearbeitungsprogramme angesehen.
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So rund sieht eigentlich ein jedes Foto vor der Aufnahme aus. Durch das Aufnahmeformat wird es aber stets beschnitten.Jedes Foto hat vier Ecken. Wieso eigentlich? Jedes Objektiv ist doch rund - warum dann also die Bilder nicht?
Blog zur Fotografie Filme über die Neugeburt des Polaroid
Vor kurzem lief auf Arte eine schöne Reportage über das "Impossible Project", über den Versuch also, das alte Polaroid-Bild bzw. -Format zur Wiedergeburt zu verhelfen. Das Video konnte man sich auch auf der Internetseite von Arte ansehen. Jetzt wollte ich dort noch einmal nachschauen, aber leider [...]
Kameras Ein altes analoges Objektiv an einer DSLR benutzen
Die meisten digitalen Spiegelreflexkameras bieten die Möglichkeit, verschiedene Objektive zu verwenden. Objektiv ist aber nicht immer Objektiv - auch, wenn es die gleiche Brennweite hat. Die Preisunterschiede sind hier - je nach Qualität und Lichtstärke - enorm. Eine äußerst billige Möglichkeit, eine gute Optik an der DSLR zu verwenden ist das Ansetzen einer alten, "analogen".
Kameras Einen 35mm Kleinbildfilm in der Mittelformatkamera benutzen
Typisch bei der Verwendung eines 135 mm Filmes in einer Mittelformatkamera sind dessen belichteten Ränder (Sprockets).In die meisten Mittelformatkameras lässt sich auch ein noch fast überall erhältlicher Kleinbildfilm einlegen. Gerade innerhalb der Lomographie scheint so etwas in der Diana und Holga Kamera beliebt zu sein. Ob dies nun wirklich Sinn macht, damit möchte ich mich hier etwas mehr befassen.
Kameras Zwei Augen und ein Plastikblock – die Lomo Lubitel
Die recht billig gebaute TLR Lomo Lubitel ist für Unschärfe, Vignettierungen & Doppelbelichtungen geradezu prädestiniert.Die sowjetische Lomo hatte seinerzeit auch eine Spiegelreflexkamera mit zwei "Augen" produziert: die Lubitel. Da komme ich natürlich nicht umhin, diese recht interessante wie auch merkwürdige Mittelformatkamera einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
die Lomographie Holga oder Diana – Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Beide sind (in der ursprünglichen Version) einfache Mittelformatkameras. Beide haben eine sehr eigentümliche Art Fotos zu machen und beide sind nicht gerade billig (was ihren Preis anbelangt). Nur, welche sollte man sich kaufen, vorausgesetzt, man wollte - die Diana oder doch eine Holga?
die Lomographie Die Holga Linse an eine andere Kamera adaptieren
Ein Foto, aufgenommen mit einer Exakta VX 1000 Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit aufgesetzter Holga-Optik.Mit der bekannten Holga lassen sich äußerst interessante Fotografien machen. Leider ist man mit ihr ziemlich eingeschränkt, was verschiedene Lichtsituationen betrifft: Die Blende funktioniert nicht und man kann lediglich mit nur einer einzigen Zeit belichten, was viel zu wenig ist. Doch warum nicht das "nette" Objektiv an einer "richtigen" Kamera benutzen?
die Lomographie Die Cmeha Smena Symbol
Die russische Smena Symbol des Volksbetriebes "Lomo" ist ein Fotoapparat gefertigt für den damaligen Massenmarkt der sozialistischen Bruderstaaten. Sie besitzt einen sehr vernünftigen Verschluss bei einer billigen Optik, welche bei offener Blende zu vielen hübschen Abbildungsfehlern neigt und den Holga und Dianas von heute in ihren "speziellen" Eigenschaften in nichts nachsteht. War ja auch nicht alles schlecht; damals, hm?
Selber Bauen Aus einem Fotoapparat eine Lochkamera bauen
Foto mit einer Lochkamera. Statt sich eine komplette Lochkamera selbst zu bauen, kann man auch einfach das Gehäuse, sowie den Verschluss einer alten Kamera verwenden bzw. diese mit einem "Loch" versehen.Eine Lochkamera lässt sich relativ einfach bauen: Ein verregneter Sonntag, eine Coladose und eine Stecknadel - mehr braucht es für eine einfache Pinhole kaum. Was aber weitaus schwieriger zu bewerkstelligen ist, ist der Einbau eines Filmtransports in die Kamera. Schließlich möchte man ja nicht gleich nach einem einzigen Bild in eine Dunkelkammer verschwinden. Eine einfache Lösung ist: Gar nicht erst eine Lochkamera bauen - sondern dazu einfach ein vorhandenes Kameragehäuse verwenden.
hier schreibt
... Tom über alles, was ihn fotografisch interessiert und mehr als drei Sätze ausmacht. Besonders interessiert ihn das Basteln, selber bauen und modifizieren von alten Kameras. Für ein tägliches Blog fehlt ihm die Zeit - und (zugegeben) auch die Geduld. Diese Seiten werden also nicht jeden Tag aktualisiert.
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S/W-Handabzüge auf Baryt-Papier richtig trocknen
Kategorie: ⇒ Fotolabor
Es gibt mehrere Methoden Barytpapier zu trocknen. Die meiner Meinung nach beste ist die sogenannte "Nassklebeband-Methode". In diesem Artikel erkläre ich die Vorgehensweise hierzu ausführlich.Kategorie: ⇒ die Lomographie
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Fotografieren mit der Einwegkamera
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Eine solche Einwegkamera ist mit einem ganz normalem Kleinbildfilm bestückt. Diesen kann man relativ leicht entnehmen bzw. auch einen neuen einlegen.Die billigen Einwegkameras besitzen entsprechende Optiken, meist aus Plastik. Statt sie, wie eigentlich vorgesehen, nach dem Fotografieren wegzugeben, kann man den Film auch ziemlich einfach selbst entnehmen, gar mit etwas Geschick wieder mit einem neuen befüllen. Denn: die Bilder sind so schön schlecht, dass sich Einwegkameras so auch reichlich gut zur "Lomografie" eignen.
Wir bauen uns eine Aufnahmehilfe zur Ausschnittsbestimmung
Kategorie: ⇒ Zubehör
Gerade bei großen Kameras ist es nützlich, ein Hilfsmittel dabei zu haben, mit welchem schnell ein eventueller Bildausschnitt überprüft werden kann. Ein einfacher Rahmen aus Karton ist hierfür ideal.
Der Mittelformat-Rollfilm Typ 120
Kategorie: ⇒ Zubehör
Sowohl professionelle Mittelformatkameras benutzen ihn als auch die billige Holga- oder Diana-Kamera: den 120er Rollfilm. Auf dessen Eigenschaften und auch auf das Einlegen dieses Filmes gehe ich in diesem Artikel ein.