Bei diesem Fotoapparat handelt es sich um eine sehr einfache Kamera in der 120er Rollfilm – also Mittelformat-Film – eingelegt wird. Die Diana wurde wohl ursprünglich (ab d. 1960er Jahren) für Kinder und Fotoanfänger sowie als Werbegeschenk hergestellt. Bedingt wohl durch ihre schlechte Optik, ihrem Design, der einfachen Bedienung und nicht zuletzt einem sehr geschicktem Marketing-Konzept erfuhr sie als so genannte Lomografie-Kamera eine hohe Nachfrage und wird heute wieder als “+-Versionen” mit weiteren Eigenschaften neu produziert.
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Ebenso wie die Holga besitzt auch die Diana Kamera eine einfache Plastiklinse sowie Einstellungen für lediglich eine einzige Verschlusszeit (ca. 1/60) – dafür aber immerhin eine funktionierende Blende mit Werten ca. f/11, f/16, f/22 und f/150. Letzterer Blendenwert ist extrem: durch die so äußerst geringe Blendenöffnung erübrigt sich das Ansetzen eines Objektives – die Diana wird zur Pinhole-Lochkamera mit Weitwinkel (Stellung “P”). In der Einstellung Lochkamera-Modus lässt sich nur mit der B-Stellung (Langzeitbelichtung) fotografieren und zwar am besten auf einem Stativ (oder einfach auch nicht). Die Bedienung dieser Kamera ist denkbar einfach und archaisch: Film einlegen, grob fokussieren, Blende wählen (Symbole), Klick (und weiter zum nächsten Bild spulen). Auffällig ist auch der Anschluss für einen Blitz: möchte man ein “normales” Blitzlicht anschließen, ist man auf einen Adapter angewiesen.
Für die Diana gibt es eine Vielzahl an Zubehör. Einiges davon ist sicherlich überflüssig, anderes wiederum durchaus sinnvoll wie z.B. das Weitwinkel Objektiv (Amazon) zur übertrieben großen Abbildung naher Motive.
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Ansonsten passt eben nur der “Diana-Blitz”. Wie jeder andere völlig manuelle Sucher-Fotoapparat ohne Belichtungsautomatik benötigt auch diese Kamera keine Batterie. Wozu auch? – Alles wird hier manuell eingestellt, das Foto wird chemisch erzeugt. Die Kamera verwendet den 120er Mittelformat-Rollfilm. Es ist hier aber auch möglich, einen normalen 135er Film zu verwenden. Bei der Diana Mini ist dies von Haus aus der Fall.
Interessant ist auch, dass es vor der heute produzierten Diana F+ bereits viel früher eine “Ur-Diana” gab nebst vielen baugleichen Fotoapparaten unterschiedlicher Bezeichnungen. Grob lässt sich die Diana in mitlerweile vier Kameras unterschieden:
Was bei anderen Kameras unbedingt zu vermeiden versucht wird, ist bei der Bedienung der Diana ein “Extra”: das Anfertigen mehrerer Bilder auf einem Foto. Man muss hierfür allerdings nichts weiter machen, als zu “vergessen” den Film nach der ersten Aufnahme weiter zum nächsten Bild zu transportieren. Der Auslöser ist hier nie blockiert, so dass man so viele Aufnahmen auf einem einzigen Foto machen kann, wie man möchte. Übertreiben sollte man dies allerdings nicht (Es droht sonst Überbelichtung.). Selbstverständlich lässt sich so auch ein Pinhole-Bild mit einem “normalen” Foto mixen.
Siehe auch hier: Doppelbelichtungen und Überbelichtung.
Man kann die Diana als Lochkamera völlig ohne Linse benutzen, oder man setzt eben ein Objektiv an die Kamera. Dass man bei einem solch simplen Fotoapparat Wechselobjektive verwenden kann, ist ebenso eine Besonderheit. So etwas kennt man in der Regel eigentlich nur von Spiegelreflexkameras oder höherwertige Sucherkameras. Und natürlich kann man auch hier das jeweilige Objektiv zwischendurch wechseln, während ein Film geladen ist – der Verschluss sitzt ja dahinter und ist zu. Für die Diana gibt es das klassische Objektiv-Sortiment:
Es ist allerdings logisch, dass der Sucher der Kamera auf die 75mm Brennweite des Originalobjektives zugeschnitten ist und, benutzt man beispielsweise den Tele-Aufsatz, so mehr anzeigt, als eigentlich abgebildet wird. Bei einem Weitwinkel oder gar Fisheye wird dementsprechend wiederum weitaus mehr auf dem späteren Foto abgebildet als im Sucher angezeigt wird.
Übrigens lassen sich alle Objektive der Diana mittels Adapter auch an einer Canon EOS DSLR oder Nikon F Digitalkamera anschließen. An analogen Spiegelreflexkameras geht dies natürlich auch (bei gleichem Bajonett). Hierbei ist allerdings zu beachten, dass die typische, “miese” Bildqualität gerade an einer digitalen Kamera (wegen ihres kleinen und eben digitalen Sensors) so niemals wirklich erreicht werden kann. Die Fotos wirken dann eher wie durch eine Plastiktüte hindurch fotografiert und werden wohl kaum den gewissen Charme aufweisen. Ich hatte ja einmal die Holga-Linse an eine Digitale montiert, was auf das Gleiche herauskommt. Gefallen hatte mir das nicht so richtig.
Benutzt man den Blitz an der Diana (F+), so muss man eigentlich nichts weiter beachten – vermeintlich. Es würde sich nämlich auch hier die Frage stellen, welche Blende (Sonne-Wolken-Symbole) hierbei einzustellen ist. In einem anderen Artikel habe ich bereits die richtige Verwendung eines Blitzes beschrieben. Es muss beim Blitzen also die Blende dem jeweiligen Abstand zum Motiv (und der ISO-Empfindlichkeit) angepasst werden, damit es nicht zur Überbelichtung (Unterbelichtung) kommt. Die kleinste Blende dieser Kameras ist aber schon ca. 11, was äußerst hoch (bzw. schlecht) ist. Ich würde daher immer bei dieser Einstellung (Wolken-Symbol ohne Sonne) blitzen, gerade, da die Leitzahl des original Blitzgerätes relativ gering sein dürfte.
Es lässt sich übrigens durch einen Adapter auch jeder andere Blitz an der Diana F und Mini verwenden.

In der Standardversion (-Mitelformat) arbeitet die Diana mit so genanntem “Rollfilm”, welcher größer als Kleinbildfilm ist und sich auch nicht in einer Patrone befindet, sondern lediglich aufgerollt und durch ein durchgehend anliegendes Schutzpapier vor Licht geschützt ist. Ein Zurückspulen erübrigt sich beim Wechseln des 120er Film bzw. ist nicht nötig / möglich. Das Einsetzen eines solchen Filmes in diese analoge Kamera ist die selbe Prozedur wie bei fast jeder anderen Mittelformat-Sucherkamera. Das selbe gilt natürlich auch für das Entnehmen. Ich hatte für das Laden des Filmes einen separaten Artikel geschrieben: einen Rollfilm einlegen.
Natürlich ist es aber auch durch eine kleine Modifikation möglich, einen ganz normalen Kleinbildfilm in die Diana einzulegen. Bis auf das Einbelichten der Perforation und auf die erhöhte Anzahl der Bilder birgt das Verwenden von 35mm Film allerdings nur Nachteile: Oben, rechts, unten und links fehlt nun lediglich ein Teil des Bildes. Was man im Sucher sieht, wird so in dem Umfang also nicht mehr auf den Film gelangen. Das leichte Weitwinkel der Diana wird zum leichten Tele und die Bilder wirken entsprechend “beschnitten”. Belichtet man die gesamte Breite des Kleinbildes (“Panorama”), ist das Foto natürlich lediglich an zwei Seiten beschnitten. Da die typische Unschärfe und Vignettierung aber hauptsächlich an den Rändern der Fotos auftritt, wird hierbei ein gewisser “Look” verloren- oder nur zum Teil abgebildet werden. Man kann einen solchen 135er Film recht einfach laden, indem man etwas Schaumstoff zur Fixierung der Kleinbildpatrone verwendet. Ich hatte dem einen ganzen Artikel gewidmet: 35mm-Film in der Mittelformatkamera. Alternativ gibt es für die Diana auch ein “35mm Back”. Der größte Vorteil besteht hier in einem Zählwerk für den Film – man muss also nicht mehr die Klicks zählen – und darin, dass man keinen absolut dunklen Raum benötigt, um den Film überhaupt wieder aus der Kamera entnehmen zu können (dies geht hier beim 135er Film nämlich nicht so einfach ohne weiteres).
Eines gleich vorweg: Mit der Diana ist man äußerst eingeschränkt, was die korrekte Belichtung eines Motives unter verschiedenen Lichtsituationen angeht. Zwar bietet die Kamera hier schon viel mehr Einstellungen als die vergleichbare Holga, eine einzige Belichtungszeit von ca. 1/60 Sekunde (+ Langzeitbelichtung) und drei wählbare Blenden sind dennoch eigentlich zu wenig – eigentlich – aber immerhin handelt es sich ja auch um eine “Lomo – Kamera”, mit der man schon einmal ein gewisses Risiko eingehen kann (oder sollte?).
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Ein lichtstarker, klassischer "Universalfilm" wie der Ilford HP5 - bei Amazon (nicht den hohen Amazonpreis beachten, sondern die realistischen Preise der Drittanbieter) - ist für eine Toy-Kamera wie die Diana geradezu prädestiniert, da er durchaus auch mehrere Stufen Überbelichtung locker wegsteckt. (Dieser 120er S/W Rollfilm passt nicht in die Diana Mini. Hier nimmt man die Kleinbildversion.)
Zwar hat die Diana mehrere Symbole zum Anpassen an das Umgebungslicht. Doch ein nicht unwichtiger Faktor wird hierbei grob vernachlässigt: die ASA-Filmempfindlichkeit. Die Sonne-Wolken-Symbole auf dem Objektiv beziehen sich immer auf einen Film mit ca. 100 ASA. Wie geht man nun aber vor, möchte man mit jedem Film möglichst richtig belichten? Man kann sich natürlich einen Belichtungsmesser kaufen. Am einfachsten aber lädt man sich den Bastelbogen des Belichtungszeiten-Rechenschiebers herunter bzw. baut diesen zusammen. Relevant ist hierbei zu den Lichtverhältnissen die Verschlusszeit von 1/60 Sekunde (mehr kann die Diana ja nicht). Hat man den Rechner auf die entsprechende Filmempfindlichkeit und auf die jeweilige Wettersituation eingestellt, so muss man nun einfach nur ablesen, welche Blende gegenüber der 1/60 angezeigt wird. Dies ist der korrekte Wert für die Belichtung.
Auf dem Objektiv der Diana sind aber keine richtigen Blendenwerte angegeben – stattdessen Symbole: Wolke (Blende 11), Wolke mit Sonne (Blende 16), Sonne (Blende 22). Ob es sich hierbei aber auch um die tatsächlichen Blenden handelt, sollte durchaus fragwürdig sein (was auch für die Verschlusszeit gilt). Für die “Zielgruppe” ist dies aber nicht relevant – im Gegenteil: technische Details sind hier eigentlich kaum nötig, um letztendlich zu einem Foto zu gelangen.
Sollte aber beim Belichtungsschieber bei zu dunklem Licht eine Blende unter 11 neben der 1/60 stehen, so sollte man einen Blitz verwenden oder generell einen höher empfindlichen Film benutzen. Ein Wert über der f/22 ist eher unwahrscheinlich bzw. kann vernachlässigt werden, zumindest, wenn man keinen Diafilm verwendet – denn der ist bei Überbelichtung in der Regel etwas zickig.
Natürlich kann man hierbei auch einen richtigen Handbelichtungsmesser verwenden oder sich rein auf die Symbole verlassen (wobei diese eben nicht die jeweilige Filmempfindlichkeit [ASA] berücksichtigen).
Übrigens: Je höher hier der Blendenwert, desto exakter (langweiliger?) wird das Foto, da dann die Linse besser abbildet. Für den typischen “Lomo-Effekt” müsste man also immer mit dem “Wolkensymbol” (kleine Blende) fotografieren. Ist es aber zu hell dafür, kommt es zur Überbelichtung. Man könnte sich hierbei dann mit einem Graufilter vor dem Objektiv behelfen, den man hier allerdings vor das Objektiv halten oder klemmen muss. Ein Gewinde für Filter besitzt die Diana nicht.

Wie bereits erwähnt, stellt die Diana F+, wenn man die Linse abnimmt und den Blendenschalter auf “P” stellt, eine vollwertige Pinhole-Kamera (Lochkammera) dar. Diese Konstruktion ist zwar nicht sonderlich raffiniert, dennoch ist mir keine andere Kamera bekannt, welche man von Haus aus einfach zur Lochkamera umfunktionieren kann. Ich finde, damit hat sich jemand etwas durchaus Hübsches einfallen lassen.
Im “normalen” Modus – also mit dem angesetztem Objektiv – hat man bei der Diana, was die Belichtungszeit betrifft, lediglich die Auswahl zwischen der (ca.) 1/60 Sekunde und B (Bulb-Langzeitbelichtung). Erstere Einstellung kommt für die Pinhole-Fotografie nicht in Frage. Diese Zeit ist für die enorm hohe Blende viel zu kurz! Hier würde höchstens etwas auf dem späteren Foto erscheinen, hielte man die Kamera direkt in die grelle Sonne. Für alles andere benötigen wir hier aber die Langzeitbelichtung B. Doch welche Belichtungszeit ist bei welchem Licht die richtige? Wie lange muss der Knopf gedrückt bleiben, damit ein ausreichend durchgezeichnetes Bild auf dem Film abgebildet wird? Einen entsprechenden Rechner habe ich im Netz leider nicht finden können.
Man kann sich die jeweiligen Zeiten zur ungefähr richtigen Belichtung aber auch selbst mit der so genannten “Sunny-16-Regel” ausrechnen: Hier wird davon ausgegangen, dass bei richtig schönem Sonnenschein bei Blende 16 eine Belichtungszeit erforderlich ist, welche ungefähr dem Kehrwert der Filmempfindlichkeit entspricht. Also bei einem 100 ASA Film wäre bei f/16 und Kaiserwetter die (1/100) 1/125 Sekunde die richtige Zeit, bei 400 ASA die 1/500 usw. Für die weiteren Lichtsituationen muss man dann entsprechend die Zeit schrittweise verdoppeln (oder die Blende halbieren) um korrekt zu belichten.
Bei der fixen Loch-Blende von f/150 der Diana sind die Zeiten in der folgenden Tabelle schon einmal recht brauchbare Belichtungswerte für die jeweiligen Lichtsituationen (oder vergleichbare) bzw. für die jeweilige ASA (ISO)-Empfindlichkeit des verwendeten Films.
Für den “Pinhole-Betrieb” stehen einem mit dieser Tabelle schon recht gute Anhaltswerte zur Verfügung. Die Betonung liegt auf “Anhaltswerte”, denn ich habe sie berechnet. Ausprobiert habe ich nur die jeweilige Belichtung für einen 400 ASA Film (den ich immer in der Lochkamera verwende). Es gilt also auch hier zu experimentieren. Im Zweifelsfall würde ich immer etwas reichlicher belichten. Ich habe außerdem bei den Rechnungen versucht, den so genannten “Schwarzschild-Effekt”, welcher einer rein exponentiellen Erhöhung der Zeiten widerspricht, in der Tabelle zu berücksichtigen. Nach Schwarzschild kann man, einfach ausgedrückt, ab einer bestimmten Belichtungszeit (ab ~1 Sekunde) nicht mehr von reinen Verdoppelungen (bzw. konträr Halbierungen) der Werte Zeit, Blende & Iso ausgehen. Dies muss man aber nicht unbedingt wissen, um zum Foto zu gelangen und ich gehe hierauf also nicht näher ein (die meisten Leser werden mir dafür dankbar sein).
| Lichtverhältnis | Filmempfindlichkeit / Belichtungszeit in Sekunden | ||
| 100 ASA | 200 ASA | 400 ASA | |
| herrlichster Sonnenschein ohne Wolken, besser gehts nicht / harte Schatten | 2 | 1 | 1 |
| Sonnenschein, etwas bedeckt aber immer noch deutliche Schatten | 8 | 3 | 1 |
| keine Sonne, bedeckter Himmel / sehr weiche Schatten | 20 | 9 | 3 |
| nur Wolken, Objekte werfen keinen Schatten mehr | 50 | 18 | 9 |
| ziemlich mieses Regenwetter | 90 | 40 | 20 |
Am besten benutzt man für den ersten Versuch einen “klassischen” S/W-Film wie beispielsweise den Ilford FP4 oder besser HP5 (Amazon), den Fuji Neopan 400 oder den Kodak Tri-X (ebenfalls 400 ASA). “Moderne” Emulsionen wie Delta oder T-Max würde ich zum Testen in der “Diana-Lochkamera” erst einmal nicht verwenden, da diese auf falsche Belichtung empfindlicher reagieren als erstere (und noch dazu nicht gerade günstig sind). Links kann man sich die Tabelle mit den Belichtungszeiten auch als PDF “downloaden” bzw. ausdrucken.
Wem übrigens die Pinhole-Bilder mit der Diana immer noch zu “exakt” sind (ich empfinde sie zumindest so), der kann versuchen, das kleine Loch der Pinhole-Blende (minimal) zu vergrößern bzw. aufbohren. Die Tabelle stimmt dann natürlich nicht mehr. Man muss dann mindestens von den Werten des nächstempfindlicheren Filmes ausgehen (z.B. bei einem 100 ASA Film die Werte des 200 ASA Filmes nehmen).
Eine digitalisierte Anleitung der Diana kann man sich online hier ansehen. Allerdings ist auch sie nicht in Deutsch (eben Englisch). Ich denke, zum Verständnis sollten allein schon die Bilder der Gebrauchsanweisung genügen. Die Kamera an sich ist ja äußerst einfach aufgebaut.
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Die Diana bei Amazon. Der einstige "Buchhändler" führt das gesamte Diana-Sortiment zum normalen Preis.
Mittlerweile dürften – gerade bei Ebay – kaum noch entsprechend wirklich günstige Angebote gebrauchter Fotoapparate ausfindig zu machen sein – was die Diana betrifft natürlich. Diese Kamera besitzt dafür heute einfach schon einen zu großen “Fankreis”.
Etwas weiter oben hatte ich ja schon auf diverse andere Kameras hingewiesen, welche seinerzeit sowohl technisch als auch optisch der Diana äußerst ähnlich sind. Diese “Klone” beziehen sich allerdings allesamt auf die ursprüngliche Diana, nicht aber auf die neue +-Version mit der Möglichkeit, andere Objektive anzusetzen und der Lochkamera-Funktion. Auch wird mit den Diana-Alternativen wohl auch kaum mit dem vollen 6×6-Format gearbeitet werden können (wichtig für Randunschärfe und Vignettierung). Auch ein Blitz (f-Version) lässt sich hier oftmals nicht anschließen. Dennoch stellen diese Kameras eine recht gute Alternative zur neueren Diana dar – zumindest um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Die Preise für ein Neugerät haben sich mittlerweile recht übersichtlich auf ca. 40 Euro für die Diana + eingependelt. Für die Diana F+ muss man dann noch etwas mehr bezahlen. Die Mini entspricht von Preis her ungefähr dem ihres großen Pendants.
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mike
Hallo! Was hast du genau für einen filter (Rot?) benutzt? Ich meine bei dem Lochkamera Bild.
admin
Hallo.
Den Filter hatte ich einfach mit einem Gummiband vor das Objektiv / Loch geklemmt. Dies war ein ganz normaler Filter zum Aufdrehen auf die Optik einer Spiegelreflexkamera. Man muss hierbei nur noch beachten, dass dieser das Bild abdunkelt bzw., dass man die Belichtungszeit hierbei (um zwei Blenden = Zeit x 4) erhöht.
Fotos mit einer alten Diana Plastik Kamera » Kreativ-Reaktor
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arne
danke für die tolle einführung in die diana. nun stehe ich aber trotzdem vor einem problem. hab nämlich eine diana f+ geschenkt bekommen und schon das einlegen eines filmes lässt mich aussehen wie der erste mensch. wieso hört denn das paper nicht auf??? muss das so, oder mach ich da was falsch??? über beistand wäre ich sehr dankbar…
lg, arne
admin
Hallo! Der 120er Rollfilm ist in der gesamten Länge an einer Seite von diesem Papier (Schutzpapier) umgeben. Am Anfang steht dieses Papier ca. 25cm über und erst dann kommt der eigentliche Film, der mit einem Stückchen Klebeband am Papier befestigt ist. So weit darf man den Film aber keinesfalls abrollen! Denn dass Schutzpapier dient ja dazu, Lichteinfall zu verhindern. Wenn du den Film in die Kamera einlegst, so wird nur der Anfang des Papiers in die (der Rolle gegenüberliegende) Spule gesteckt und etwas umgeknickt. Dann wird diese Spule etwas gedreht, bis sich ein kleines Stückchen vom Papier (möglichst stramm) aufgewickelt hat. Nun muss die Kamera geschlossen werden! Erst jetzt sollte der weitere Teil des Schutzpapieres (bzw. später nach mehreren Umdrehungen auch der eigentliche Film) aufgespult werden. Durch das kleine, rote Sichtfenster auf der Rückseite kann man diesen Vorgang ja sehr gut beobachten. Endlich schussbereit ist die Diana dann, wenn am Sichtfenster die 1 erscheint. Dass am Anfang so viel Papier übersteht ist also normal.
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... Tom über alles, was ihn fotografisch interessiert und mehr als drei Sätze ausmacht. Besonders interessiert ihn das Basteln, selber bauen und modifizieren von alten Kameras. Für ein tägliches Blog fehlt ihm die Zeit - und (zugegeben) auch die Geduld. Diese Seiten werden also nicht jeden Tag aktualisiert.
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Recht beliebt ist das Einsetzen eines normalen Kleinbildfilmes in z.B. die Lomo Diana Kamera - obwohl hier eigentlich ein ganz anderer Film hinein gehört.Gut, ein 35mm Film ist billiger als ein klassischer Rollfilm und zudem noch überall erhältlich. Sollte man nun seine Mittelformatkamera aber auch einmal mit einem solchen Kleinbildfilm füttern? Interessant sehen solche Bilder ja vielleicht aus. Wirklich Sinn wird dieses Prinzip allerdings höchstens innerhalb der Lomography in den entsprechenden Mittelformatkameras Holga, Lubitel und Diana (f) machen.
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