Dass man seine Filme nicht unbedingt hinter der Heizung lagern sollte, sollte klar sein. Dass der beste Ort für lichtempfindliches, unbelichtetes Silbermaterial aber das Tiefkühlfach ist, weiß sicherlich nicht jeder. Am besten durch Einfrieren lassen sich fotografische Emulsionen bzw. Filme über Jahre hinweg lagern, ohne dass diese an Empfindlichkeit einbüßen werden. Zwar habe ich auch schon 20 Jahre alte S/W-Filme noch erfolgreich belichten bzw. entwickeln können. Gerade Farbfilme aber bedürfen einer kühleren Umgebung zur Lagerung (möchte man sie auch außerhalb des Ablaufdatums verwenden bzw. möchte man nicht auf eventuell seltsame Eigenschaften abgelaufener Filme bestehen). Statt die Filme im Tiefkühlfach aufzubewahren, gehe ich aber einen Kompromiss ein und verwende hierfür die Tür des Kühlschrankes. So viele Filme lagere ich nun auch nicht (entsprechend lange).
Wie dies bei anderen Leuten aussieht, kann man sich in der Flickr-Gruppe “Film in my fridge” ansehen:
http://www.flickr.com/groups/filminmyfridge/
Übrigens sollte man die Filme, gerade, wenn es sich um Material aus dem Tiefkühlfach handelt, vor der Verwendung auf “Normaltemperatur” temperieren lassen – auf keinen Fall natürlich versuchen, einen gefrosteten Film in die Kamera einzulegen.
dieser Beitrag befindet sich in der Kategorie ⇒ Blog zur Fotografie
Diesen Artikel verlinken: www.fotografische.de/blog/filme-kuehlschrank
mehr?
ähnliche Artikel
Meinungen
Kommentare
hier schreibt
... Tom über alles, was ihn fotografisch interessiert und mehr als drei Sätze ausmacht. Besonders interessiert ihn das Basteln, selber bauen und modifizieren von alten Kameras. Für ein tägliches Blog fehlt ihm die Zeit - und (zugegeben) auch die Geduld. Diese Seiten werden also nicht jeden Tag aktualisiert.
Kategorien
Seite durchsuchen
Fotoartikel bei Amazon

Der Rollei Negativscanner bei Amazon
Werbung
Der Belichtungsmesser zum ausdrucken
Ein einfacher Belichtungszeitenrechner für die manuelle Kamera. Download Belichtungsrechner
Miniartikel
Kategorie: ⇒ Fotolabor
Das linke Bild wurde normal mit einem Lith-Entwickler entwickelt. Danach wurde es durch Tonen in einem Selen-Toner in seiner Farbe und Schwärzung wieder geändert (rechts).Wem seine mit einem Lithentwickler entwickelten Fotos zu farbig sind, wenn sie also schon wieder zu "knallig" wirken, der sollte es einmal mit einem Selentoner versuchen. Dieser verwandelt beispielsweise ein Orange in ein tiefes Braun (je nach Papiersorte natürlich). Außerdem wirkt sich Selen-Toner positiv auf die Schwärzen aus: diese werden ggf. noch etwas mehr "schwärzer".
Die Holga Linse an eine andere Kamera adaptieren
Kategorie: ⇒ die Lomographie
Statt sich mit diversen Modifikationen herumzuschlagen, kann die Linse der Holga auch relativ einfach in ein völlig fremdes Kamerasystem eingebaut werden.Wer oft mit der Holga-Kamera fotografiert, kennt dies vielleicht: viele Bilder sind unterbelichtet oder überbelichtet. Die Kamera bietet keine Funktion zum Anpassen an das jeweilige Umgebungslicht, was jeder halbwegs vernünftige Fotoapparat aber beherrschen sollte. Dabei kann man das Beste der Holga - ihre Linse - einfach an eine andere, gute Kamera (selbst an eine Digitalkamera) anbauen und erhält somit sozusagen eine "Luxus-Lomo" (wenn man hierbei dann überhaupt noch von Lomografie reden kann).
Kategorie: ⇒ Kameras
Das Problem der meisten "Lomo-Kameras" ist dessen Eingeschränktheit, was verschiedene Lichtsituationen betrifft. Hat ein "normaler" Fotoapparat einen Verschluss mit mehreren Zeiten, so kann man nach einen solchen bei der Diana lange suchen. Das ist aber nicht schlimm. Mit etwas technischem (Un-) Verständnis kommt man meist irgendwie so oder so zum Foto.
Einen 35mm Kleinbildfilm in der Mittelformatkamera benutzen
Kategorie: ⇒ Kameras
Recht beliebt ist das Einsetzen eines normalen Kleinbildfilmes in z.B. die Lomo Diana Kamera - obwohl hier eigentlich ein ganz anderer Film hinein gehört.Gut, ein 35mm Film ist billiger als ein klassischer Rollfilm und zudem noch überall erhältlich. Sollte man nun seine Mittelformatkamera aber auch einmal mit einem solchen Kleinbildfilm füttern? Interessant sehen solche Bilder ja vielleicht aus. Wirklich Sinn wird dieses Prinzip allerdings höchstens innerhalb der Lomography in den entsprechenden Mittelformatkameras Holga, Lubitel und Diana (f) machen.
Kategorie: ⇒ die Lomographie
Eine meiner Lieblingskameras: die Smena Symbol. Sie benutzt handelsüblichen Kleinbildfilm, besitzt eine äußerst interessante Optik und ist dabei noch außergewöhnlich gut verarbeitet. Bei offener Blende lässt sich mit ihr vorzüglich lomographieren.
und noch'n Gedicht aus der Kategorie Blog zur Fotografie: