Konventionelles, Unkonventionelles, Tipps und Tricks zur Fotografie

Zwei Monitore gleichzeitig nutzen: Photoshop besser bedienen

Ich arbeite sehr viel mit dem bekannten Bildbearbeitungsprogramm Photoshop. Außerdem fotografiere ich häufig in Serien. Für die Darstellung aller Einzelbilder ist mir ein einziger Monitor zu klein. Hier zeige ich, wie ich Photoshop über zwei Monitore gleichzeitig bediene.

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Ich habe jahrelang über meinen Laptop Fotos mittels Photoshop bearbeitet. Das funktioniert auch ganz gut, sofern man eben nur ein, maximal zwei Bilder zur Ansicht gleichzeitig geladen hat. Bei mehreren Bildern auf dem Display wird es bei mir arg schwierig: Ich müsse die Ansichtsgröße der Fotos sehr klein einstellen, um diese nebeneinander betrachten zu können. Denn gerade bei Fotoserien ist es wichtig, dass diese Bilder völlig gleichmäßig erscheinen. Insbesondere ist es die Farbausfilterung, die hier bei allen einzelnen Fotos völlig homogen sein muss.

Zumindest den Arbeitsbereich von Photoshop kann man aber auch sehr einfach auf zwei Monitore verteilen!

Photoshop-Arbeitsbereich auf zwei Bildschirme aufteilen

Schauen Sie sich das Foto an:

externer Monitor am Laptop

Hier sehen Sie meinen Lenovo-Laptop. Dahinter / darüber befindet sich mein BenQ BL2410 PT Monitor. Diesen (relativ günstigen) Monitor kann ich im Übrigen sehr für die Bildbearbeitung empfehlen, da er eine fast 100%ige sRGB-Abdeckung aufweist und sich kalibrieren lässt. Lesen Sie hier mein „Review“ zu dem Monitor.

Wie Sie sehen, habe ich die gesamten Arbeitselemente von Photoshop nur auf den Laptop-Monitor gelegt! Das gibt mir enorm viel Platz auf dem zweiten Bildschirm! Außerdem brauche ich meine Lieblingswerkzeuge nun nicht mehr ausklappen. Auf dem eingebauten Display meines Notebooks ist hierfür ja nun genügend Platz.
Ich möchte diese Art von Bildbearbeitung nicht mehr missen. Es ist äußerst komfortabel. So macht es Spaß, mit vielen Bilddateien gleichzeitig zu arbeiten.

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Unter Windows 7 kann man einstellen, dass sich die zwei Bildschirme nicht nebeineinander- sondern untereinander befinden. Ich kann mit der Maus also vom ersten Bildschirm aus nach oben zu dem zweiten Fahren, also so, als handele es sich um einen äußerst großen, hohen Monitor.

Unter Photoshop kann man sich auch verschiedene Ansichtsprofile anlegen. Oft muss nur mal eben eine einzige, kleine Bilddatei bearbeitet werden. Hierzu schmeiße ich nicht extra den zweiten Bildschirm an. Also habe ich mir zwei Profile angelegt: Eines für zwei Monitore untereinander und ein Ansichtsprofil für nur einen einzigen Bildschirm. Beim letzteren befinden sich die Werkzeuge natürlich ganz konventionell gleich neben dem Bildbereich.

Screenshot vom erweiterten Bildbereich

Ich habe einmal von meinem erweiterten Bildbereich einen Screenshot angefertigt:

erweiterter Bildbereich von Photoshop

Wenn man am PC zwei Monitore angeschlossen hat und einen Screenshot anfertigt, enthält jener automatisch die beiden Bildbereiche in genau der Anordnung, wie man sie in den Grafikeigenschaften angegeben hat (bei mir untereinander).
Auf dem Foto sehen sie noch einmal, wie praktikabel man nun arbeiten kann, wenn man den Arbeitsbereich (Kurven, Protokoll, Navigator, [Einstellungs-] Ebenen, Histogramm …) vom eigentlichen Bildbereich trennt.

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Wie Sie auf dem Screenshot erkennen können, bedarf es bei meiner aktuellen Serie noch etwas Arbeit, was die Farbanpassung der einzelnen Bilder anbelangt. Mit dem kleinen Laptop-Monitor alleine könnte ich die einzelnen Bilder kaum so gut nebeneinander sichten bzw. kontrollieren. Der zweite Monitor ist mir bei meiner Photoshop-Arbeit eine echte Arbeitserleichterung!

Artikeldatum: 7.09.2015 / letzte Änderung: 1. Mai 2016

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