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Laptop wird zu heiß: Ein Cooler für die Bildbearbeitung

Wenn ich sehr große Bilder bearbeite (und deren gleich mehrere), merke ich sehr schnell, dass die Temperatur meines Laptops sehr ansteigt. Der Computer muss nun sehr viel „arbeiten“. Damit mein Notebook nicht zu heiß wird, nutze ich einen sogenannten „Cooler“.

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Ich besitze seit Jahren keinen PC mehr: Die aktuellen Laptops sind in ihrer Leistung bereits so schnell, dass sie locker für die Bildbearbeitung digitaler Daten geeignet sind. Das Bild hat sich in den letzten zehn Jahren auch gewandelt: So ein grauer, klobiger Computer steht heute weit weniger in den Wohnzimmern herum als es früher der Fall war. Das Notebook hat diesen abgelöst.

Einen Vorteil besitzt ein großer PC allerdings: In ihm ist viel „Luft“ enthalten, viel Freiraum durch das große Gehäuse. Hier kann sich die auftretende Hitze also weit weniger stauen, als es bei einem Laptop der Fall ist, bei welchem alle Bauteile eng an eng in einem winzigen Gehäuse sitzen. Ich bekomme dies also bereits bei der Bildbearbeitung zu spüren: Mein Notebook wird merklich heißer und dazu etwas träger. Das kann nicht gesund sein – weniger für mich als für die Elektronik.

Ich habe mir eine Freeware für meinen Lenovo Thinkpad installiert, welche mir stets Auskunft über die Temperaturen einiger Bauteile gibt (Prozessor, Grafikkarte). Diese Temperaturen steigen oft auf bis zu 90°C an, wenn ich mit Photoshop größere Grafikdateien bearbeite. Bei ca. 100°C schaltet sich mein Computer dann selbst aus. Eine solch hohe Temperatur ist sicherlich äußerst ungesund für die Technik.

Ein Cooler-Untersatz für den Laptop

Ich habe mir dann so ein Teil besorgt:

Laptop Cooler

Bei einem sogenannten „Cooler“ handelt es sich schlicht um eine leicht abgeschrägte Unterlage für den Laptop unter der sich mehrere Ventilatoren befinden. Sie leiten die Hitze, welche unter dem Notebook austritt, weiter nach unter ab und bewirken somit immer „frische Luft“ unterhalb des Laptops.

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Mit Strom werden diese Zusatz-Ventilatoren einfach per USB-Kabel versorgt. Sie sind im Übrigen auch sehr leise: Man hört sie (bis auf ein leichtes Rauschen) kaum.

Laptop-Untersatz

So sieht dieser „Untersatz“ von der Seite aus. Ich empfinde die nun leicht schräge Position meines Computers als recht angenehm beim Arbeiten. Sie stört zumindest nicht. Zum An- und Ausschalten befindet sich hinten am Cooler noch ein entsprechender Schalter.

*Ein solcher Laptop-Kühler reduziert die Hitze-Entwicklung des Notebooks und sorgt so für längeres "Durchhalten". Die Cooler-Pads gibt es sehr günstig oder in komplexeren Ausführungen z. B. auf Amazon und schonen die Elektronik teurer Notebooks.

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Die gemessenen Temperaturen haben sich mit dem Kühler-Untersatz bei meinem Laptop um ca. 10°C reduziert. Statt nun durchschnittlich mit 80°C arbeitet das Notebook nun eben mit 70°C, wenn ich komplexe Arbeiten bei der Bildbearbeitung vollführe. Das ist schon ein guter Sprung in den grünen Bereich.

Weitere Maßnahmen zum Kühlen des Laptops

Allein durch die nun erhöhte Position von der Unterlage (Tisch) wird nun eine weit bessere Temperaturableitung gewährleistet. Die Ventilatoren tragen hier noch bei. Keinesfalls sollte man dementsprechend einen Laptop auf z. B. eine Decke für das Arbeiten mit leistungsintensiven Programmen stellen. Ich hatte bereits einen Erfolg beim Wechsel auf einen Glastisch bemerkt: Mein Laptop wurde hier weniger heiß (ca. 5°C) als auf einem Holztisch. Die Glasplatte blieb immer etwas kälter als eine Holzunterlage.

Weiterhin arbeite ich möglichst mit reduzierter Prozessorleistung, sofern möglich. Lieber warte ich etwas länger, bis Photoshop eine größere Datei inklusive Einstellungsebenen abgespeichert hat, als mir der Laptop dabei zu heiß wird. Die Prozessorleistung kann ich in den Systemeinstellungen (maximale Akkulaufzeit) ein gutes Stück nach unten reduzieren.

Auch in den Einstellungen meiner Grafikkarte befindet sich ein ähnlicher Punkt: Auch hier kann ich die Leistung reduzieren, was sich merklich auf die Temperatur des Notebooks auswirkt.

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Doch wie gesagt: Man muss hier einen Kompromiss aus flüssig ablaufendem Arbeitsprozess und möglichst geringer Hitzeentwicklung finden. Mit dem Kühler-Untersatz muss ich die Leistung nicht mehr so arg nach unten regeln. Die Hitze wird genügend abgeleitet, dass ich weiterhin flüssig arbeiten kann. Auch ist es nur logisch, dass der Laptop einfach länger lebt, wenn er nicht immer so heiß wird.

Artikeldatum: 7.09.2015 / letzte Änderung: 1. Mai 2016

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